Mehrere deutsche Flughäfen stehen wegen Streiks des Sicherheitspersonals am Donnerstag still.

Streiks der Sicherheit-Mitarbeiter legen am Donnerstag mehrere deutsche Flughäfen lahm

Die Streiks an deutschen Flughäfen reißen nicht ab. Nach dem Ende des Lufthansa-Flugbegleiterstreiks in Frankfurt und München wurde nun angekündigt, dass das Sicherheitspersonal an insgesamt fünf deutschen Flughäfen streiken wird. Betroffen sind die Flughäfen Berlin, Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln-Bonn und Stuttgart.

Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Streiks aufgerufen, um Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen auszuüben. Die Forderungen beinhalten eine Erhöhung des Stundenlohns um 2,80 Euro sowie höhere Zulagen und Zuschläge für die Mitarbeiter der Sicherheit. Die Arbeitgeber haben ein verbessertes, aber nach Ansicht der Gewerkschaft immer noch unzureichendes Angebot vorgelegt.

Für die Fluggäste bedeutet dies erneut Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten. Kurzfristige Streikankündigungen erschweren die Reiseplanung und viele Passagiere müssen mit Flugausfällen oder Verspätungen rechnen. Es ist daher ratsam, gut informiert zu bleiben und gegebenenfalls einen alternativen Reiseplan vorzubereiten.

Die Streiks an deutschen Flughäfen zeigen einmal mehr die Bedeutung von Tarifverhandlungen und fairen Arbeitsbedingungen. Passagiere und Fluggesellschaften sind gleichermaßen von den Auswirkungen der Streiks betroffen und hoffen auf eine baldige Einigung zwischen den Tarifparteien.

Quelle: Bild.de

Bild: Flughafen BER

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