Festivals in Frankfurt: Southern Lights und Iranisches Filmfestival präsentieren Weltkino-Themen
Mit Southern Lights und dem Iranischen Filmfestival in Frankfurt werden zwei Festivals zum Weltkino präsentiert, die sich mit wichtigen Themen auseinandersetzen. Beide Festivals beleuchten patriarchale Machtstrukturen, Rassismus, aber auch den Mut und die Hoffnung auf Veränderung in der Gesellschaft.
Das Festival „Southern Lights“ hatte zunächst mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, da es kurz vor der Pandemie ins Leben gerufen wurde. Dank entsprechender Fördermittel konnte das Programm jedoch auf weitere Städte wie Dietzenbach, Hanau, Wiesbaden und Offenbach ausgeweitet werden. Unter dem Motto „Mut“ werden Themen wie Diversität, Gender, Kolonialismus, Unterdrückung und Diskriminierung angesprochen. Neben Filmvorführungen gibt es auch Gespräche mit Filmemachern, Künstlern, Aktivisten und Sozialarbeitern, Lesungen, Workshops und sogar eine Rap-Performance.
Auch das Iranische Filmfestival in Frankfurt widmet sich wichtigen Themen und zeigt Filme, die unter schwierigen Umständen entstanden sind. Regisseure und Filmemacher aus dem Iran riskieren oft große Gefahren, um ihre Werke zu realisieren. Das Festival präsentiert Werke von Regisseuren, die mit Ausreiseverboten und Verboten ihrer Filme konfrontiert sind. Auch humoristische Produktionen wie „Fremont“ und „Leonor will never die“ werden gezeigt, um dem Publikum Einblicke in die vielfältige Welt des iranischen Films zu geben.
Mit dem Iranischen Filmfestival und dem Festival „Southern Lights“ wird deutlich, wie wichtig es ist, auch Filme abseits des Mainstreams zu präsentieren und den Fokus auf gesellschaftliche Themen wie Mut, Diversität und Unterdrückung zu legen. Diese Festivals bieten eine Plattform für Filmemacher aus verschiedenen Ländern, um ihre Stimmen zu Gehör zu bringen und wichtige Geschichten zu erzählen.









