Auswirkungen des Flughafenstreiks: Flüge gestrichen, Passagiere betroffen
Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gab es am Donnerstag am Hamburger Flughafen massive Probleme. Die Gewerkschaft ver.di hatte das Luftsicherheitspersonal zum Streik aufgerufen, was zur Folge hatte, dass alle Abflüge und viele Ankünfte gestrichen wurden. Das führte dazu, dass rund 40.000 Passagiere von den Ausfällen betroffen waren.
Der Streik hatte auch Auswirkungen auf andere deutsche Flughäfen wie Berlin, Stuttgart, Karlsruhe/Baden Baden und Köln. Auch am Freitag sind weitere Streiks geplant, unter anderem am Flughafen Hannover. Dort werden von 0 bis 12 Uhr keine Abflüge möglich sein.
Der Hintergrund für die Streiks liegt in den Tarifverhandlungen der Luftsicherheitsbranche. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Stundenlohnerhöhung von 2,80 Euro und schnellere Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde. Die Arbeitgeber haben bisher ein Angebot von 2,70 Euro in drei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten vorgelegt.
Auch das Kabinenpersonal der Lufthansa und Lufthansa Cityline streikte kürzlich in München und Frankfurt. Die Gewerkschaft UFO fordert eine Gehaltserhöhung von 15 Prozent und zusätzliche Prämien und Zulagen.
Die Streiks sorgen somit nicht nur für Unannehmlichkeiten bei den Fluggästen, sondern verdeutlichen auch die angespannte Situation in der Luftfahrtbranche. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Tarifverhandlungen weiterentwickeln und ob es zu einer Einigung zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern kommen wird.
Quelle: [NDR.de](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/flughafen3010_v-contentgross.jpg)








