Debatte um die Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt: Stadtdekan äußert sich
Seit Beginn des Fastenmonats ist die vieldiskutierte Beleuchtung „Happy Ramadan“ über der Frankfurter Freßgass‘ in Betrieb. Die Reaktionen darauf sind gemischt, von Begeisterung über Empörung bis hin zur Gleichgültigkeit.
Die Stadtdekan Johannes zu Eltz hat sich nun in die Debatte eingeschaltet und betont in einem Statement, dass es wichtig sei, sich gegenseitig zu respektieren und zu würdigen. Er zieht dabei Parallelen zum christlichen Glauben und fordert dazu auf, auch anderen Religionen und Kulturen mit Respekt zu begegnen. Eine solche Anerkennung und Wertschätzung könne dazu beitragen, dass die Welt tatsächlich besser werde.
Die Beleuchtung „Happy Ramadan“ über der Freßgass‘ polarisiert die Meinungen. Während einige Passanten und Touristen die Geste als schön und inklusiv empfinden, gibt es auch Kritiker, vor allem unter den Gewerbetreibenden. Sie empören sich darüber, dass die Beleuchtung von der Stadt finanziert wurde, während die Weihnachtsbeleuchtung durch Gewerbevereine und Spenden finanziert wird. Die Frage nach der Gleichbehandlung unterschiedlicher religiöser Feste wird somit aufgeworfen.
Insgesamt zeigt die Debatte um die Ramadan-Beleuchtung, dass das Thema Religion und kulturelle Vielfalt immer noch brisant ist und verschiedenste Reaktionen hervorruft. Es ist wichtig, respektvoll miteinander umzugehen und die Unterschiede als Bereicherung zu sehen, anstatt sie zu spalten. Nur so können wir eine tolerante und inklusive Gesellschaft schaffen, in der sich alle Menschen willkommen und akzeptiert fühlen.









