„Kinder müssen für mich oft im Stich gelassen werden“: Ein Gefühl, das mich beschäftigt – Frankfurt Nachrichten

Frankfurter Jugendhilfeausschuss fordert dauerhaft 26 Millionen Euro mehr für Kinder- und Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe in Frankfurt steht vor großen Herausforderungen. Der Jugendhilfeausschuss fordert in einem dringenden Appell an die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat eine dauerhafte Erhöhung der Mittel um 26 Millionen Euro. Diese Mittel sind notwendig, um den Status quo der Kinder- und Jugendarbeit zu erhalten und weiterhin eine adäquate Unterstützung für die jungen Menschen in Frankfurt zu gewährleisten.

Die Träger der Kinder- und Jugendarbeit kämpfen seit Jahren mit unveränderten Zuschüssen, die zu einem indirekten Stellenabbau geführt haben. Trotz einer einmaligen Sonderzahlung als Inflationsausgleich sind die Tarifsteigerungen nicht ausgeglichen worden. Dies hat zu einer prekären Situation geführt, in der Einrichtungen gezwungen sind, entweder zu schließen oder massiv Personal einzusparen.

Der Jugendhilfeausschuss macht auf die prekäre Lage aufmerksam und fordert nicht nur die Deckung der Personalkosten, sondern auch die Berücksichtigung der Miet- und Nebenkosten für die Einrichtungen. Es wird deutlich, dass die finanzielle Unterstützung nicht ausreicht, um die dringend benötigte Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt aufrechtzuerhalten.

Besonders in Anbetracht der Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer herrscht Unverständnis darüber, warum die Gelder nicht zur Verfügung gestellt werden können. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sehen sich künftig als Lobbyisten für Kinder und Jugendliche in Frankfurt und wollen sich für eine angemessene finanzielle Unterstützung einsetzen.

Der neue Stadtschulsprecher Luka Ivanović betont, dass gerade in Zeiten von Corona die Kinder und Jugendlichen auf eine angemessene Unterstützung angewiesen sind. Die sozialen und schulischen Probleme haben zugenommen und die Jugendlichen fühlen sich im Stich gelassen. Es ist wichtig, dass die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat die Forderungen des Jugendhilfeausschusses ernst nehmen und angemessen reagieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Kinder- und Jugendhilfe in Frankfurt auch in Zukunft ihre wichtige Arbeit leisten kann.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Dringlichkeit der Situation erkennen und sich für eine angemessene Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt einsetzen. Die jungen Menschen sind auf die Unterstützung und Förderung durch die Gesellschaft angewiesen, um ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern und ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein