Der Flughafen Frankfurt installiert einen kilometerlangen Solarzaun.

Fraport erweitert Solaranlagen am Flughafen Frankfurt entlang der Startbahn West

Der Frankfurter Flughafen setzt auf Solarenergie! Fraport hat den Bau einer Photovoltaik-Anlage entlang der Startbahn West fortgesetzt. Die Anlage soll im Herbst 2022 in Betrieb genommen werden und sich über eine Länge von 2.800 Metern erstrecken. Mit 37.000 Solarmodulen wird sie eine Leistung von 17.400 Kilowatt erbringen.

Der Flughafenbetreiber nutzt das Frühjahr, um einen Großteil der Gründungspfosten aufzustellen und den ersten Bauabschnitt zu vervollständigen, bevor im März die Brutzeit beginnt. Anschließend ist geplant, die restlichen Baufelder mit Panels auszustatten und die gesamte Anlage an das Stromnetz des Airports anzuschließen.

Bereits seit März 2021 fließt Sonnenstrom aus eigener Erzeugung in den Strommix von Fraport ein. Mit der Aufstockung der Solaranlagenkapazität an der Startbahn West wird der Solaranteil um das Zehnfache erhöht.

Für Fraport ist die senkrecht angeordnete Solarzaunanlage eine überaus geeignete Methode der Energiegewinnung. Sie schont die Grünflächen und passt auch hinsichtlich Wartung und Pflege optimal zu den Bedürfnissen und Prozessen des Flughafens. Die Technologie ergänzt die flach angeordneten Anlagen, da sie ihre Spitzenleistung am Morgen und Abend erzielt und somit zu einer konstanten Leistungseinbringung in das Stromnetz über den Tag beiträgt.

Der Ausbau der Solarenergie am Frankfurter Flughafen ist Teil des Dekarbonisierungsplans des Fraport-Konzerns. Bis spätestens 2045 soll am Heimatstandort und an allen anderen Flughäfen CO2-frei gearbeitet werden, und bis 2030 soll der CO2-Ausstoß am Flughafen Frankfurt auf 50.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Es ist erfreulich zu sehen, wie ein großer Flughafen wie der in Frankfurt auf erneuerbare Energien setzt und seinen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leistet. Mit der Nutzung von Solarenergie wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemacht. Wir dürfen gespannt sein, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt und welchen positiven Einfluss es auf die Umwelt und die Energieversorgung des Flughafens haben wird.

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