Monika Gruber denunziert Bloggerin in Bestseller-Buch: Ein Plädoyer für verantwortungsbewusstes Handeln im Internet
Die Kabarettistin Monika Gruber hat mit ihrem Buch „Willkommen im falschen Film“ für Aufsehen gesorgt. In dem Buch hat sie eine Bloggerin denunziert, indem sie deren vollen Namen und unkomische Scherze über diesen gemacht hat. Die betroffene Instagrammerin wurde daraufhin von der rechtsradikalen bis -extremistischen Szene mit Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen überzogen. Diese Handlung von Monika Gruber hat einen wichtigen Diskurs über Verantwortung und Konsequenzen im Umgang mit Social Media und öffentlicher Äußerungen ausgelöst, vor allem in Zeiten, in denen rechte Gewalt und Extremismus auf dem Vormarsch sind.
Es ist ein Zeichen von Empathielosigkeit und Unüberlegtheit, wenn jemand öffentlich an den Pranger gestellt wird. In diesem Fall hat Monika Gruber durch ihre Handlung eine Person rechter Gewalt ausgesetzt und somit in Gefahr gebracht. Der Piper Verlag hat mit einer wachsweichen Stellungnahme reagiert, in der die Worte „Satire“, „Meinungsfreiheit“ und „Respekt“ um ein paar weitere Floskeln herumgruppiert sind. Dies zeigt, dass es an der Zeit ist, dass Verlage und Autoren sich ihrer Verantwortung bewusst werden und die potenziellen Auswirkungen ihrer Äußerungen bedenken.
Unser Kolumnist Christoph Schröder hat in diesem Zusammenhang einen klaren Tipp: Bevor man etwas in die Welt setzt, sollte man es prüfen und überlegen, welche Konsequenzen es haben kann. Gerade in der heutigen Zeit, in der rechte Gewalt und Extremismus auf dem Vormarsch sind, sollten wir sehr vorsichtig damit sein, Inhalte zu veröffentlichen, die möglicherweise rechtsextremen Gruppierungen Munition geben könnten.
Es ist an der Zeit, dass Autoren, Verlage und auch Social-Media-Nutzer ihre Verantwortung wahrnehmen und sich bewusst werden, dass ihre Worte und Handlungen reale Konsequenzen haben können. Es ist wichtig, dass wir alle dazu beitragen, eine diskriminierungs- und gewaltfreie Gesellschaft zu schaffen und dazu gehört auch das bewusste und verantwortungsvolle Handeln im digitalen Raum.









