Eintracht Frankfurt: Toppmöller „extrem ärgerlich“ über Unentschieden
Das Unentschieden „extrem ärgerlich“ – Eintracht Frankfurt spielt 2:2 bei Union Saint-Gilloise
Am gestrigen Donnerstag spielte Eintracht Frankfurt ein Play-off-Hinspiel in der Conference League gegen Union Saint-Gilloise und erreichte lediglich ein 2:2 Unentschieden. Diese Ergebnis sorgte beim Trainer Dino Toppmöller und Sportvorstand Markus Krösche für Verärgerung.
Toppmöller bezeichnete das Unentschieden als äußerst ärgerlich, insbesondere weil die Frankfurter nach einer frühen 2:0-Führung den Faden verloren und nur mit dem Remis am Ende gut bedient waren. Er betonte die Notwendigkeit, bei Rückschlägen stabiler und erwachsener zu sein. Krösche bemängelte ebenfalls den Einbruch in der zweiten Halbzeit und betonte, dass die Überzeugung aufrechterhalten und das Spiel durchgedrückt werden müsse.
Dennoch halten die Hessen im Rückspiel am kommenden Donnerstag vor heimischer Kulisse alle Trümpfe in der Hand. Die Ausgangslage sei vielversprechend, besonders mit Blick auf den Heimvorteil, so Toppmöller.
Vor dem Spiel hatte die Polizei in Brüssel mehr als 130 Frankfurter Mitglieder der aktiven Fanszene vorsorglich festgesetzt, um die öffentliche Ordnung nicht zu stören. Diese Maßnahme verlief laut Polizeiangaben ohne Zwischenfälle, und nach dem Spiel wurden die Fans freigelassen, um nach Frankfurt zurückzukehren.
Darüber hinaus wurden in der Nähe des Spielorts zahlreiche Autos mit deutschen Kennzeichen festgestellt, die zur Gefährdungsanalyse an die Bundespolizei zur Überprüfung geschickt wurden. Es stellte sich heraus, dass die Nummernschilder mit dem harten Kern von Fans von Eintracht Frankfurt in Verbindung standen.
Abschließend sei darauf hingewiesen, dass in einer ersten Version dieser Meldung fälschlicherweise von „Untersuchungshaft“ der Frankfurt-Fans die Rede war, was inhaltlich korrigiert wurde.
Das Unentschieden in Brüssel war für Eintracht Frankfurt also ein Weckruf, der die Mannschaft in der kommenden Woche zu einer besseren Leistung anspornen sollte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Hessen im Rückspiel vor heimischem Publikum schlagen werden.









