Lufthansa-Bodenpersonal ruft erneut zu Warnstreik auf – Tausende Flugausfälle erwartet
Die Lufthansa und ihre Passagiere stehen erneut vor großen Herausforderungen, da die Gewerkschaft Verdi einen 35-stündigen Warnstreik angekündigt hat. Der Streik betrifft Bodenbeschäftigte an verschiedenen deutschen Flughäfen, darunter Frankfurt/Main, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass mehr als 100.000 Fluggäste betroffen sein werden und arbeitet an einem Sonderflugplan, um die Auswirkungen zu minimieren.
Der Streik ist Teil eines Tarifkonflikts, der die konzernweiten Vergütungsstarifverhandlungen für rund 25.000 Beschäftigte am Boden betrifft. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von 12,5 Prozent oder mindestens 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine zusätzliche Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3000 Euro.
Die Lufthansa kritisiert den Streik und betont, dass sie bereits ein verbessertes Angebot vorgelegt habe, das sich am Abschluss im öffentlichen Dienst orientiert. Das Angebot sieht eine Gehaltserhöhung von mindestens rund 10 Prozent in 12 Monaten sowie eine zeitnahe Zahlung von steuerfreien Inflationsausgleichsprämien von 3000 Euro vor. Es ist klar, dass beide Parteien noch nicht zu einer Einigung gekommen sind und der Konflikt weitergeht.
Der Warnstreik kommt nur wenige Tage nach einem 27-stündigen Streik des Bodenpersonals, bei dem 900 Flüge ausfielen. Der Konflikt zwischen der Gewerkschaft und der Fluggesellschaft wirkt sich auch auf die Passagiere aus, die mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen müssen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Konflikt entwickeln wird und ob die nächste Verhandlungsrunde zu einer Einigung führen wird. In der Zwischenzeit müssen sich die Passagiere der Lufthansa auf weitere Unannehmlichkeiten einstellen und hoffen, dass der Streit bald beigelegt wird.








