Verdi ruft zu Streikwoche im ÖPNV auf: Auch Hessen betroffen
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist mal wieder soweit: Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einem Streik im ÖPNV auf. Betroffen ist diesmal auch Hessen. Ab kommenden Montag (26. Februar) bis Samstag (2. März) werden die Busse und Bahnen stillstehen. Besonders betroffen ist dabei der 1. März, an dem auch der Klimastreiktag von Fridays for Future stattfindet.
Die Tarifverhandlungen drehen sich um rund 90.000 Beschäftigte im ÖPNV in über 130 kommunalen Unternehmen. Die Forderungen der Gewerkschaft Verdi beinhalten vor allem bessere Arbeitsbedingungen und Entlastungen wie eine kürzere Wochenarbeitszeit. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit sowie eine Begrenzung von geteilten Diensten und unbezahlten Zeiten im Fahrdienst.
Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende, Christine Behle, betont, dass der Streik ein Mittel sei, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Die Beschäftigten wollen endlich Bewegung in den festgefahrenen Verhandlungen bringen. In Bayern ist der Tarifvertrag noch nicht gekündigt, daher wird es dort vorerst keine Streiks geben. In den anderen Bundesländern, darunter auch Hessen, liegt es in der Hand der örtlichen Tarifkommissionen, wann und wie lange gestreikt wird.
Für die Fahrgäste bedeutet dies natürlich Einschränkungen im Nahverkehr. Verdi betont jedoch, dass Streiks rechtzeitig angekündigt werden, damit sich die Fahrgäste darauf einstellen können.
Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifverhandlungen bald zu einem Ergebnis führen und die Beschäftigten die Verbesserungen erhalten, die sie sich wünschen. Bis dahin müssen sich Pendler und Nutzer des ÖPNV wohl auf einige unbequeme Tage einstellen.
Wie stehen Sie zu den Streiks im ÖPNV? Haben Sie Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten oder ärgern Sie sich über die Einschränkungen? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Bis bald,
Ihr [Name des Bloggers]









