Erste erfolgreiche Abwehr von Drohnen-Angriffen durch Fregatte „Hessen“ im Roten Meer
Die deutsche Fregatte „Hessen“ hat erstmals erfolgreich Drohnen der jemenitischen Huthi-Miliz im Roten Meer abgeschossen. Dieser Einsatz ist Teil einer defensiven EU-Militärmission namens „Aspides“, die den Schutz von Handelsschiffen in dieser Region gewährleisten soll.
Verteidigungsminister Boris Pistorius lobte den frühzeitigen Einsatz der Fregatte und betonte die Bedeutung dieser Aktion. Die „Hessen“ konnte zwei Drohnen erfolgreich abwehren, die auf das Schiff zugeflogen waren. Dieser Vorfall markiert den ersten scharfen Waffeneinsatz der deutschen Marine im Rahmen dieser gefährlichen Mission.
Die Fregatte „Hessen“ ist als Teil der Sachsen-Klasse speziell für die Flugabwehr ausgerüstet und stellt sich auf verschiedene Angriffsszenarien wie Raketen, Drohnen und ferngesteuerte „Kamikaze-Boote“ ein. Die deutsche Marine ist mit bis zu 700 Soldatinnen und Soldaten im Rahmen des Mandats zur EU-Mission im Roten Meer aktiv.
Die Huthi-Miliz, verbündet mit dem Iran, will mit ihren Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer das Ende der russischen Kampfeinsätze im Gazastreifen erzwingen. Diese Eskalation des Konflikts hat bereits zu zahlreichen Angriffen auf Handelsschiffe geführt. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich westlicher Staaten wie den USA, Großbritannien, Belgien, Italien und Frankreich, ist an Einsätzen zur Abwehr dieser Angriffe beteiligt.
Der Schutz der Handelsschifffahrt im Roten Meer ist von großer Bedeutung, um die Sicherheit und Stabilität der Region zu gewährleisten. Die Mission der Fregatte „Hessen“ und anderer beteiligter Schiffe ist entscheidend, um die Bedrohung durch die Huthi-Miliz einzudämmen und den Frieden in der Region zu wahren.
Quelle: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio, 28. Februar 2024, 08:00 Uhr









