Sicherheitskonzept für Fußball-EM 2024 in Frankfurt vorgestellt: Videoüberwachung wird ausgeweitet
Die Fußball-Europameisterschaft wirft ihre Schatten voraus, denn in gut 100 Tagen startet das Turnier, das in diesem Jahr in ganz Europa ausgetragen wird. Auch Frankfurt ist einer der Austragungsorte und die Polizei hat bereits jetzt ihr Sicherheitskonzept vorgestellt.
Die Vorfreude auf die EURO 2024 ist groß, denn die Frankfurter Polizei hofft auf eine Wiederholung des „Sommermärchens“ von 2006. Dennoch sind die Sicherheitsvorkehrungen dieses Mal noch umfangreicher. Neben einer temporären Ausweitung der Videoüberwachung und Verkehrssperren, werden auch spezielle Maßnahmen ergriffen, um den reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten.
Besonders beim Thema Verkehr gibt es einige Herausforderungen zu meistern, da es am Stadion kaum Parkplätze geben wird. Zudem sollen Situationen wie das „Kiss and Jump“ an der Mörfelder Landstraße unterbunden werden, indem ein Zaun aufgestellt wird. Fans werden dazu ermutigt, ihre Fahrzeuge in Parkhäusern zu lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Auch abseits des Stadions wurden neuralgische Punkte identifiziert, an denen mit erhöhtem Trubel gerechnet wird. In diesen Bereichen soll ebenfalls die Videoüberwachung ausgeweitet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Polizei möchte ein friedliches Fußballfest wie bei der WM 2006 erleben, doch die Terrorgefahr wird nicht außer Acht gelassen und entsprechende Maßnahmen wurden getroffen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Gastspiel der englischen Fans, deren Mannschaft am 20. Juni in Frankfurt aufläuft. Da die englischen Fans in der Vergangenheit als besonders enthusiastisch bekannt waren, wird hier besondere Wachsamkeit angestrebt.
Insgesamt bereitet sich die Polizei intensiv auf die EURO 2024 vor und setzt auf eine gelungene und sichere Veranstaltung in Frankfurt. Fans und Besucher können sich auf spannende Spiele und eine gut organisierte Veranstaltung freuen.









