Die Fregatte „Hamburg“ wird die „Hessen“ im Roten Meer ablösen.

Deutsche Fregatte „Hamburg“ soll ins Rote Meer und bringt Spezialausrüstung mit

Die Bundeswehr schickt eine weitere Fregatte der Sachsen-Klasse ins Rote Meer, um dort im Rahmen eines EU-Militäreinsatzes die Handelsstraßen zu sichern. Die Fregatte „Hamburg“ wird die derzeit dort agierende „Hessen“ im April ablösen. Beide Schiffe gehören zu den personalintensivsten Schiffen der deutschen Marine und sind mit Spezialausrüstung ausgestattet.

Die Fregatte „Hamburg“ wurde 2004 in Dienst gestellt und verfügt über einen Dieselmotor und eine Gasturbine, die eine Höchstgeschwindigkeit von 29 Knoten ermöglichen. Besonders wichtig für den Einsatz sind das Multifunktionsradar und das Luftraumüberwachungsradar, mit denen anfliegende Raketen schnell erfasst werden können. Die Fregatte ist zudem mit einem leistungsfähigen Radar- und Luftabwehrsystem ausgestattet und verfügt über verschiedene Waffensysteme zur Verteidigung.

Die Einsätze der Fregatte „Hamburg“ sind vielfältig, unter anderem beteiligte sie sich an der EU-Operation „Irini“ zur Kontrolle von Aktionen gegen Libyen. Angesichts der zunehmenden Angriffe der Huthi-Rebellen, die von Iran unterstützt werden, auf Handelsschiffe im Roten Meer ist die Sicherung der Handelsstraßen von großer Bedeutung.

Die Huthi-Miliz hat angekündigt, ihre Angriffe auf Handelsschiffe vor der Küste des Jemen auszuweiten. Dies stellt eine ernste Bedrohung für die Weltwirtschaft dar, da große Reedereien zunehmend die kürzeste See-Verbindung zwischen Asien und Europa meiden. Die internationale Gemeinschaft, darunter auch die Bundeswehr, setzt sich dafür ein, die Sicherheit der Handelswege zu gewährleisten und die Angriffe der Huthi-Rebellen abzuwehren.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein