DPolG Hessen zeigt heute Streikbereitschaft in Frankfurt am Main

Wachpolizei streikt in Hessen: Forderungen nach Gehaltserhöhung und Gefährdungszulage

Der heutige Tag war geprägt von einem Streik der Wachpolizei im Rhein-Main-Gebiet, der von der DPolG Hessen organisiert wurde. Seit Mitternacht haben die Dienststellen in Westhessen, Frankfurt und Südosthessen ihre Arbeit niedergelegt, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

Björn Werminghaus, der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, betonte die Entschlossenheit der Beschäftigten und forderte eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit. Die Forderungen der Gewerkschaft beinhalten eine Gehaltserhöhung von 10,5% sowie mindestens 500 Euro zusätzlich. Besonders in Anbetracht der aktuellen sicherheitspolitischen Lage, mit Bedrohungen in Nahost, der Ukraine und islamistischen Angriffen in Deutschland, wird die Arbeit der Wachpolizisten immer wichtiger und gefährlicher. Aus diesem Grund fordern die Gewerkschaftsvertreter auch eine dynamisierende Gefährdungszulage für die hessische Wachpolizei.

Guido Dersch, der Landestarifbeauftragte der DPolG Hessen, machte deutlich, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes mehr Anerkennung und faire Bezahlung verdienen. Die steigenden Anforderungen an den öffentlichen Dienst, gepaart mit stagnierenden Gehältern, seien nicht hinnehmbar.

Die Forderungen der DPolG Hessen richten sich auch an die Landesregierung, die aufgefordert wird, die Gehaltserhöhungen zeitnah und verfassungskonform umzusetzen. Nur so könne man der Motivation der Beschäftigten gerecht werden und den öffentlichen Dienst langfristig stärken.

Der Streik der Wachpolizei zeigt deutlich, dass die Beschäftigten bereit sind, für ihre Interessen einzustehen und für eine gerechte Entlohnung zu kämpfen. Die Forderungen der DPolG Hessen sind klar und deutlich formuliert, nun liegt es an den Verantwortlichen, angemessen darauf zu reagieren.

Quelle:
– Original-Inhalt von: DPolG Hessen, übermittelt durch news aktuell.

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