GDL kündigt neue Bahnstreiks an: ÖPNV in Frankfurt und Fernverkehr betroffen
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) unter der Leitung von Claus Weselsky hat neue Streiks im Bahnverkehr angekündigt. Ab Donnerstag wird der Öffentliche Nahverkehr in Frankfurt und der Region sowie der Fernverkehr für 35 Stunden lahmgelegt sein. Doch damit nicht genug, denn die GDL plant weitere Streiks, die das nationale Eisenbahnsystem gefährden könnten.
Die Deutsche Bahn reagierte prompt auf die Streikankündigungen und warf der Gewerkschaft vor, mit den Streiks das Eisenbahnsystem massiv zu gefährden. DB-Personalvorstand Martin Seiler kritisierte die GDL für ihre Maximalforderungen und bezeichnete die Streiks als eine Zumutung für die Fahrgäste. Er appellierte an die Gewerkschaft, zurück an den Verhandlungstisch zu kommen und gemeinsame Lösungen zu finden.
Der 35-Stunden-Streik, der als Signal gesetzt werden soll, steht im Zeichen der Forderung nach einer 35-Stunden-Woche. Die GDL plant zudem, zukünftige Streiks nicht mehr im Voraus anzukündigen, was auch Streiks in den Osterferien möglich machen würde. Dies würde die Zuverlässigkeit der Eisenbahn als Verkehrsmittel in Frage stellen.
Es wird deutlich, dass der Konflikt zwischen der GDL und der Deutschen Bahn weiterhin andauert und sogar eskaliert. Die Streiks beeinträchtigen nicht nur den Bahnverkehr, sondern könnten auch Auswirkungen auf den Flugverkehr haben, da das Bodenpersonal am Flughafen Frankfurt ebenfalls streiken wird.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob es zu einer Einigung zwischen der GDL und der Deutschen Bahn kommen wird. In der Zwischenzeit müssen Pendler und Reisende mit Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen und möglicherweise alternative Transportmittel in Betracht ziehen.








