Bundeswehr schickt weitere Fregatte der Sachsen-Klasse ins Rote Meer
Die Bundeswehr plant eine weitere Fregatte der Sachsen-Klasse ins Rote Meer zu schicken, um die bereits dort agierende Fregatte „Hessen“ abzulösen. Der Einsatz ist im Rahmen des EU-Militäreinsatzes vorgesehen, um die Handelsstraßen im Roten Meer zu sichern und Angriffe der Huthi-Rebellen abzuwehren.
Die Fregatte F220 „Hamburg“ gehört zur Sachsen-Klasse und wurde 2004 in Dienst gestellt. Mit einer Besatzung von 236 Soldaten und Soldatinnen ist sie eines der personalintensivsten Schiffe der deutschen Marine. Die Fregatte verfügt über einen Dieselmotor und eine Gasturbine, die sie auf eine Geschwindigkeit von 29 Knoten bringen kann.
Besonders wichtig ist die technische Ausstattung der Fregatte „Hamburg“. Sie verfügt über ein leistungsfähiges Radar- und Luftabwehrsystem, das anfliegende Raketen schnell erfassen kann. Die Fregatte ist mit einer 76mm-Kanone, Maschinenkanonen, Raketenstartern und Flugabwehr- sowie Torpedorohren bewaffnet. Ihr Radar kann einen Luftraum von 350 Kilometern in alle Richtungen überwachen.
Die Einsätze der Fregatte „Hamburg“ sind vielfältig, zuletzt war sie im Rahmen der EU-Operation „Irini“ tätig, um die Einhaltung von Aktionen gegen Libyen zu kontrollieren. Angesichts der zunehmenden Angriffe der Huthi-Rebellen, die auf Handelsschiffe zielen, ist die Sicherung der Handelsrouten im Roten Meer von großer Bedeutung.
Die Entscheidung, die Fregatte „Hamburg“ als Ablösung für die Fregatte „Hessen“ ins Rote Meer zu schicken, zeigt die ernste Lage in der Region und die Notwendigkeit, die Schifffahrtswege zu schützen. Die Bundeswehr setzt damit ein deutliches Zeichen für die Sicherheit und Stabilität in dieser strategisch wichtigen Region.









