Auch in Hamburg und Frankfurt legen Luftsicherheitskräfte die Arbeit nieder

Luftsicherheitskräfte schließen sich Streiks an: Auswirkungen in Hamburg und Frankfurt

Die Gewerkschaft Verdi hat den geplanten Warnstreik im Luftverkehr weiter verschärft. Neben dem Streik des Lufthansa-Bodenpersonals ruft Verdi auch die Luftsicherheitskräfte in Frankfurt und Hamburg dazu auf, die Arbeit niederzulegen.

Der Streik soll am kommenden Donnerstag stattfinden und wird sich auf die Personen- und Warenkontrolle, die Frachtkontrolle und die Servicebereiche an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg erstrecken. Bereits jetzt sind Flugausfälle angekündigt, allein in Hamburg sollen 141 Flüge gestrichen oder ohne Passagiere starten.

Die Verhandlungen zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) verliefen bislang ergebnislos. Verdi fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um 2,80 Euro, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde. Die Arbeitgeber haben bisher nur ein unzureichendes Angebot vorgelegt, welches von der Gewerkschaft abgelehnt wurde.

Die Auswirkungen von Streiks im Luftsicherheitsbereich sind gravierend, da dadurch Kontrollen von Passagieren, Waren und Fracht ausfallen. Bereits in der Vergangenheit wurden Flughäfen durch Streiks weitgehend lahmgelegt und Hunderttausende von Fluggästen waren betroffen.

Die Gewerkschaft hat weitere Streikmaßnahmen nicht ausgeschlossen, falls es zu keiner Einigung kommt. Insgesamt arbeiten bundesweit etwa 25.000 Beschäftigte im Bereich der Luftsicherheit.

Die Forderungen von Verdi sind klar und das Ziel ist, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten dauerhaft auszugleichen. Die Verhandlungen sollen am 20. März fortgesetzt werden, in der Hoffnung auf eine Einigung zwischen den Tarifparteien.

Der Streik der Luftsicherheitskräfte ist somit nur ein weiterer Baustein in einer Reihe von Arbeitskämpfen im Luftverkehrssektor. Die Passagiere müssen sich auf erhebliche Beeinträchtigungen und Flugausfälle einstellen, bis eine Lösung gefunden wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt und ob es zu einer Einigung kommt.

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