Hessen plant Einführung der Bezahlkarte für staatliche Leistungen an Asylbewerber in diesem Sommer
In Hessen könnte in diesem Sommer eine Bezahlkarte für die Auszahlung staatlicher Leistungen an Asylbewerber eingeführt werden. Dies gab Regierungschef Boris Rheinfalls bekannt. Die Details zur Einführung der Karte sollen bis zum Sommer geklärt werden, so Rhein. Die Karte war auch Thema der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch in Berlin.
Die Bezahlkarte soll bundesweit teilweise Bargeld-Auszahlungen ersetzen, um zu verhindern, dass Flüchtlinge Geld an ihre Familie und Freunde in ihren Heimatländern überweisen. In Hessen soll festgelegt werden, in welchen Branchen Flüchtlinge mit der Karte welche Waren kaufen können und wie hoch ihr monatlicher Barbetrag sein wird.
Die Kommunen in Hessen begrüßen die geplante Bezahlkarte, da sie weniger Bürokratie und Personalbedarf mit sich bringen wird. Ministerpräsident Rhein sieht die Karte als wichtigen Schritt, um Anreize für illegale Migration nach Deutschland zu verringern und die Schlepperkriminalität zu bekämpfen.
Es bleibt abzuwarten, wie die Einführung der Bezahlkarte in Hessen konkret umgesetzt wird und wie sie von den betroffenen Flüchtlingen und Kommunen angenommen wird. Das Thema wird sicherlich auch auf Bundesebene weiterdiskutiert werden, um eine einheitliche Regelung für alle Länder zu finden.








