Bodenpersonal der Lufthansa beendet Streik

Lufthansa Bodenpersonal beendet Warnstreik – Fluggäste noch in Gefahr

Heute Morgen hat das Bodenpersonal der Lufthansa nach mehr als zwei Tagen Streik seinen Arbeitsausstand beendet. Doch auch nach Ende des Warnstreiks warnt die Fluggesellschaft vor möglichen Ausfällen und Verspätungen.

Die Gewerkschaft ver.di hatte rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bodenpersonals zu dem Streik aufgerufen, der am Donnerstag um 4.00 Uhr begonnen hatte. In den vergangenen beiden Tagen konnten aufgrund des Streiks nur zehn bis 20 Prozent der geplanten Flüge durchgeführt werden, was Hunderttausende von Passagieren betraf.

An den Flughäfen Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf hatte auch das Sicherheitspersonal die Arbeit niedergelegt, was zu weiteren Flugausfällen führte. Nur der Umstieg im Transitbereich war möglich.

Die nächsten Verhandlungen im Tarifkonflikt bei der Lufthansa sind für den 13. und 14. März geplant. Ver.di fordert unter anderem 12,5 Prozent mehr Gehalt für das Bodenpersonal, während die Lufthansa bisher nur 10 Prozent bei einer längeren Laufzeit angeboten hat.

Fluggäste müssen sich zudem auf weitere Streiks vorbereiten, da auch die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen der Lufthansa und ihrer Regionaltochter Lufthansa Cityline für Streiks gestimmt haben. Damit ist die Flugbranche weiterhin von Arbeitskämpfen betroffen, die zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb führen können.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen und Streiks in der Luftfahrtbranche weiterentwickeln werden und wie sich dies auf Reisende auswirken wird. Fluggäste sollten sich daher über den aktuellen Status ihres geplanten Fluges informieren, um mögliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

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