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Rainbow Refugees Support eröffnet Beratungszentrum im Frankfurter Nordend für queere Geflüchtete: Vorbildhafter Schutz und Unterstützung bietet neue Einrichtung

Der Verein Rainbow Refugees Support hat kürzlich im Frankfurter Nordend ein eigenes Beratungszentrum eröffnet, in dem queere Geflüchtete Unterstützung und Schutz erhalten. Dies ist eine wichtige und wegweisende Initiative, die dringend benötigt wird, um die Bedürfnisse dieser besonders gefährdeten Gruppe zu adressieren.

Die Räume des Zentrums sind mit vielen Kunstwerken geschmückt, die von geflüchteten Künstlern stammen. Dies verleiht der Einrichtung eine besondere Atmosphäre und unterstreicht die Wichtigkeit kreativer Ausdrucksformen für Menschen, die oft traumatische Erfahrungen hinter sich haben.

Der Rainbow Refugees Support wurde von der Aidshilfe ins Leben gerufen, die bereits 2015 ein Betreuungsangebot für queere Geflüchtete in Frankfurt etabliert hatte. Mit der Gründung des Beratungszentrums wird der Bedarf nach einer spezifischen Anlaufstelle für LGBTQ-Geflüchtete weiterhin adressiert.

Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten wurde von zahlreichen Unterstützenden, Interessierten, Betroffenen und Politikerinnen besucht. Dies zeigt, wie wichtig und relevant diese Initiative für die Gemeinschaft ist.

Die grüne Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Elke Voitl, wies in ihrer Rede auf die zunehmende Queerfeindlichkeit und antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft hin. Umso wichtiger sei es, dass gemeinsam Maßnahmen ergriffen werden, um queere Geflüchtete vor Gewalt zu schützen und Unterstützung zu bieten.

Die Arbeit des Rainbow Refugees Support hat Vorbildcharakter und setzt sich dafür ein, dass die Geflüchteten in den Einrichtungen nicht denselben Diskriminierungen ausgesetzt sind, die sie in ihren Heimatländern erlebt haben. Die Unterstützung umfasst nicht nur rechtliche Beratung im Asylverfahren, sondern auch Hilfestellungen bei der Integration, Arbeitssuche und sozialen Angelegenheiten.

Das Beratungszentrum in der Wielandstraße 10-12 im Frankfurter Nordend bietet täglich Unterstützung für Betroffene an. Darüber hinaus findet einmal wöchentlich ein Stammtisch statt. Interessierte können Termine im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

Diese Initiative ist eine wichtige und wegweisende Maßnahme, um queeren Geflüchteten in Frankfurt eine sichere Anlaufstelle und Unterstützung zu bieten. Es ist zu hoffen, dass weitere Städte diesem Vorbild folgen und ähnliche Angebote für queere Geflüchtete schaffen.

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