Neue Streiks bei der Bahn drohen: Tarifverhandlungen erneut gescheitert
Ein neuer Bahnstreik steht möglicherweise bevor, da die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL erneut gescheitert sind. Der Hauptstreitpunkt bleibt offenbar die 35-Stunden-Woche, über die beide Seiten uneinig sind.
Die Bahn wirft der GDL vor, die Verhandlungen abrupt abgebrochen zu haben, obwohl sie weitreichende Zugeständnisse gemacht habe. Die GDL hingegen behauptet, dass die Bahn vertrauliche Informationen durchgestochen und ihre vertraglichen Verpflichtungen gebrochen habe.
Die Kernforderung der GDL nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich bleibt weiterhin bestehen. Die Bahn lehnt diesen Vorschlag ab und auch die Verhandlungen über Tarifverträge für Teile der Infrastruktur gestalten sich schwierig.
Nach mehreren Streiks in den vergangenen Monaten haben die Verhandlungen bisher zu keinem Ergebnis geführt. Die Bahn prüft nun die nächsten Schritte, während die GDL sich bis Montag nicht äußern wird.
Es bleibt abzuwarten, ob beide Seiten wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren werden und ob neue Streiks bevorstehen. Bis zur Pressekonferenz am Montag gilt jedoch eine Friedenspflicht, sodass vorerst keine weiteren Aktionen zu erwarten sind. Die Situation zwischen der Bahn und der GDL bleibt also weiterhin angespannt.








