„Fregatte „Hessen“ wehrt Huthi-Angriff ab und schießt versehentlich auf verbündete Drohne“
Die Bundeswehr-Fregatte „Hessen“ hat im Roten Meer kürzlich einen Angriff der Huthi-Miliz aus dem Jemen abgewehrt. Dabei kam es zu einer unglücklichen Panne, als das deutsche Kriegsschiff unwissentlich auf eine Drohne eines verbündeten Landes schoss. Diese Drohne konnte zunächst nicht einem der verbündeten Länder zugeordnet werden, was zu einem Missverständnis führte.
Erst später stellte sich heraus, dass es sich um eine nicht gemeldete US-Drohne handelte, die nichts mit dem Einsatz der Fregatte im Roten Meer zu tun hatte. Neben dieser Drohnen-Panne wurde auch ein mögliches Munitionsproblem an Bord der Fregatte bekannt. CSU-Politiker Florian Hahn kritisierte die Ampel-Koalition dafür, dieses Problem gegenüber der Opposition verschwiegen zu haben.
Die Fregatte „Hessen“ ist Teil der EU-Militärmission „Aspides“, die Handelsschiffe im Roten Meer schützt. Die Besatzung der Fregatte musste sich bereits auf Angriffe mit Raketen, Drohnen und ferngesteuerten „Kamikaze-Booten“ einstellen. Trotz der Herausforderungen konnte die Fregatte erfolgreich den Angriff der Huthi-Miliz abwehren und zwei Drohnen abschießen.
Es bleibt abzuwarten, wie die Bundeswehr und die politischen Verantwortlichen mit den aufgetretenen Problemen umgehen werden. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig eine transparente Kommunikation und eine genaue Abstimmung im internationalen Einsatz sind.









