Großkontrolle im Bahnhofsviertel: Acht Maßnahmen bei Polizeieinsatz
Der Kontrolleinsatz im Bahnhofsviertel von Frankfurt/Main hat zu acht Festnahmen geführt. Die Polizei kontrollierte knapp 190 Menschen und leitete 43 Strafverfahren ein. Darüber hinaus wurden etwa 200 Gramm Rauschgift sicherstellt. Die Aktion war Teil des Programms „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ der Landesregierung Hessens.
Der Innenminister Roman Poseck (CDU) kündigte kürzlich an, den Kontrolldruck in hessischen Innenstädten zu erhöhen. Neben Wettbüros, Shishabars und Spielhallen sollten auch das Bahnhofsviertel in Frankfurt verstärkt kontrolliert werden. Das Ziel ist es, potenzielle Straftäter zu identifizieren, Mehrfachtäter zu stoppen und verbotene Substanzen zu finden.
Während des Einsatzes wurden neue Videoanlagen genutzt, um Crackhändler zu identifizieren. Zwei Männer wurden festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Ein Polizist wurde bei einer Kontrolle leicht verletzt, als sich ein Mann zur Wehr setzte. In Kiosken und Bistros wurden Messer und gestohlene Kleidung entdeckt.
Neben dem Bahnhofsviertel fanden auch Kontrollen im Allerheiligenviertel statt. Dabei wurden Verstöße aufgrund mangelhafter Kassenführung festgestellt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Polizei betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und die kriminelle Szene unter Kontrolle zu halten. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Kontrolleinsätze in anderen Stadtteilen folgen werden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.









