Hessen: Menschen protestieren am Jubiläum des russischen Angriffs

Menschen demonstrieren in Hessen am Jahrestag des russischen Angriffs

Am Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine haben Hunderte Menschen in Frankfurt und Kassel für ein Ende des Krieges demonstriert. Am Samstag versammelten sich etwa 500 Personen auf dem Römerberg in Frankfurt, um bei einer Kundgebung des Vereins „Perspektive Ukraine“ ihre Solidarität zu zeigen. Ein weiterer Demonstrationszug von der Hauptwache zur Gallusanlage und zurück zog etwa 100 Teilnehmer an. Es gab keine Zwischenfälle, wie die Polizei bestätigte.

Am 24. Februar 2022 war Russland mit Tausenden Soldaten in die Ukraine einmarschiert, was zu unzähligen Opfern geführt hat. Zehntausende Menschen wurden getötet oder verletzt, darunter auch viele Zivilisten. Russland kontrolliert heute etwa ein Fünftel des ukrainischen Territoriums.

Auch in Kassel fanden Solidaritätskundgebungen statt, bei denen rund 300 Menschen teilnahmen. Die Obere und Untere Königsstraße wurden abends in den Nationalfarben der Ukraine, Blau und Gelb, beleuchtet. Der Frankfurter Europaturm leuchtete ebenfalls in diesen Farben als Zeichen der Solidarität.

Die Aktionen in Frankfurt und Kassel zeigen die Unterstützung der Menschen in Hessen für die Ukraine und den Wunsch nach Frieden in der Region. Es ist wichtig, auch nach zwei Jahren nicht zu vergessen, dass der Konflikt anhält und die betroffenen Menschen weiterhin Hilfe und Solidarität benötigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen um ein Ende des Krieges erfolgreich sind und die Ukraine ihre Souveränität und Unabhängigkeit bewahren kann.

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