Zweitägiger Warnstreik im ÖPNV in Kassel: Fahrgäste müssen mit Einschränkungen rechnen
Zweitägiger Warnstreik im ÖPNV in Kassel
In der kommenden Woche wird es bundesweit zu Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommen, und auch Kassel bleibt davon nicht verschont. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) zu einem zweitägigen Warnstreik am 1. und 2. März aufgerufen. Dies bedeutet, dass viele Busse und Bahnen in diesen Tagen nicht fahren werden, und Fahrgäste sollten sich auf gravierende Einschränkungen einstellen.
Die Warnstreiks im ÖPNV sind Teil einer bundesweiten Aktionswoche von Verdi, bei der regionale Arbeitskämpfe an unterschiedlichen Tagen geplant sind. Der Hauptstreiktag ist dabei der 1. März, an dem zahlreiche Klimademonstrationen von Fridays For Future (FFF) organisiert werden. Bayern ist als einziges Bundesland von den Streiks nicht betroffen, da der Tarifvertrag dort nicht gekündigt wurde.
In den Verhandlungen fordert Verdi unter anderem kürzere Arbeitszeiten ohne finanziellen Aufwand, längere Ruhezeiten zwischen Schichten, mehr Urlaubstage und Urlaubsgeld. Der Ausstand in Hessen war bisher noch nicht konkret geplant, wurde aber nun für den 1. und 2. März festgelegt. Dies ist der zweite bundesweit koordinierte Arbeitskampf im ÖPNV in diesem Jahr, nachdem am 2. Februar bereits ein großer Warnstreik für Stillstand im hessischen Nahverkehr gesorgt hatte.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Streiks auf die Fahrgäste und den öffentlichen Nahverkehr insgesamt auswirken werden. Die Forderungen der Gewerkschaft sind jedenfalls klar und zeigen, dass die Beschäftigten im ÖPNV für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.









