Hessischer Minister fordert Auflösung des UN-Palästinenserhilfswerks nach Tunnelentdeckung
Hessen: Minister verlangt Auflösung des UN-Palästinenserhilfswerks
Der hessische Minister Manfred Pentz hat nach der Entdeckung eines Tunnels der Hamas-Miliz unter dem Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Gaza harte Konsequenzen gefordert. Das israelische Militär hatte den Tunnel entdeckt und große Mengen an Waffen und Sprengstoff in dem verlassenen Hauptquartier gefunden. Diese Entdeckung hat zu Forderungen nach einer Auflösung des gesamten Hilfswerks geführt.
Pentz kritisiert, dass niemand den Bau einer Kommandozentrale direkt unter dem UNRWA-Hauptquartier bemerkt habe und bezeichnet das UNRWA als „nicht mehr reformfähig“. Er argumentiert, dass in einem dicht besiedelten Gebiet und mit so vielen Beschäftigten, es unverantwortlich sei, dass eine terroristische Kommunikations- und Terrorzentrale unter dem Hauptquartier aufgebaut wurde, ohne dass dies bemerkt wurde.
Der Minister fordert die Absetzung des UNRWA-Chefs und die Auflösung des gesamten Hilfswerks. Er betont, dass Terror weder unterstützt noch toleriert werden darf, insbesondere nicht mit deutschen und europäischen Mitteln.
Nach Angaben des israelischen Militärs lag der Tunnel in 18 Metern Tiefe und diente als Einrichtung des Militärgeheimdienstes der Hamas. Die UNRWA-Chef Philippe Lazzarini erklärte, das Hilfswerk habe keine Kenntnis von einem Tunnel gehabt. Der Gaza-Krieg wurde ausgelöst durch das Massaker von Terroristen der Hamas in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen.
Die Forderungen von Minister Pentz haben eine kontroverse Debatte darüber ausgelöst, wie mit der Rolle des UN-Palästinenserhilfswerks in der Region umgegangen werden soll. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob die Forderungen des hessischen Ministers umgesetzt werden.









