Klage gegen Frankfurt wegen Zukunft der Städtischen Bühnen: Titel in der Zeitschrift Frankfurt Nachrichten

Verhandlung des Bürgerbegehrens „Rettet das Schauspielhaus“ gegen Frankfurt: Entscheidung über Bürgerentscheid steht bevor

Am Mittwoch findet die Verhandlung des Bürgerbegehrens „Rettet das Schauspielhaus“ gegen Frankfurt statt. Das Verwaltungsgericht soll über einen möglichen Bürgerentscheid entscheiden und das JOURNAL wird vor Ort sein, um über die Entwicklungen zu berichten.

Die Geschichte des Schauspielhauses in Frankfurt reicht bis ins Jahr 1963 zurück, als es gemeinsam mit der Oper am Willy-Brandt-Platz eröffnet wurde. Nun, fast 60 Jahre später, plant die Stadtverordnetenversammlung den Abriss der maroden Theaterdoppelanlage und den Bau neuer Gebäude an deren Stelle. Während die Oper am selben Standort neu gebaut werden soll, ist für das Schauspielhaus noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Ein Favorit der Stadtverordneten ist die sogenannte Kulturmeile an der Neuen Mainzer Straße, die jedoch nicht unumstritten ist.

Das Bürgerbegehren „Rettet das Schauspielhaus“ hat die Stadt Frankfurt verklagt, da es die Entscheidung der Stadtverordneten zur Ablehnung des Bürgerbegehrens nicht akzeptieren wollte. Die Vertrauensleute des Bürgerbegehrens argumentieren, dass die Stadt ihre eigenen Kostenkalkulationen mehrfach nach oben korrigieren musste und nun eine demokratische Beteiligung der Bürger verhindern würde. Die Klage gegen die Ablehnung wird am 28. Februar vor dem Verwaltungsgericht verhandelt, und die Vertrauensleute hoffen darauf, dass die Menschen in Frankfurt doch noch über die Zukunft des Schauspielhauses abstimmen dürfen.

Es bleibt also spannend, wie sich die Verhandlung am Mittwoch entwickeln wird und welche Entscheidung das Verwaltungsgericht treffen wird. Das JOURNAL wird weiterhin über die Geschehnisse rund um das Schauspielhaus in Frankfurt berichten und die Leser auf dem Laufenden halten.

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