„Fregatte Hamburg übernimmt Einsatz im Roten Meer als Ersatz für Fregatte Hessen“
Die deutsche Marine verstärkt ihre Präsenz im Roten Meer mit der geplanten Entsendung einer weiteren Fregatte der Sachsen-Klasse. Die Fregatte „Hamburg“ soll im April die aktuell dort operierende Fregatte „Hessen“ ersetzen, um an einer von der EU beschlossenen Militäroperation zur Sicherung der Handelsrouten teilzunehmen. Das Hauptziel dieser Operation ist es, Angriffe der Huthi-Rebellen abzuwehren.
Die Fregatte „Hamburg“ wurde 2004 in Dienst gestellt und gehört zur Sachsen-Klasse. Mit einer Besatzung von 236 Soldaten und der Möglichkeit, Hubschrauber an Bord zu stationieren, ist sie zusammen mit der „Hessen“ und der „Sachsen“ eines der personalintensivsten Schiffe der Deutschen Marine. Die technische Ausstattung der Fregatte umfasst ein leistungsstarkes Radar- und Luftverteidigungssystem, das es ihr ermöglicht, einen Luftraum von der Größe des gesamten Nordsees zu überwachen.
Bewaffnet ist die Fregatte mit einer 76-mm-Kanone als Hauptgeschütz, Flugabwehrraketen mit einer Reichweite von mehr als 160 Kilometern und einem Täuschungssystem zur Abwehr feindlicher Raketen. Die „Hamburg“ war bereits an Einsätzen wie der EU-Operation „Irini“ beteiligt, bei der sie die Einhaltung von Maßnahmen gegen Libyen überwachte und einen Frachter stoppte, der Kerosin geladen hatte.
Die Entscheidung, die Präsenz im Roten Meer zu verstärken, erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe und der Ankündigung, die Angriffe ausweiten zu wollen. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Handelsrouten zwischen Asien und Europa dar, mit erheblichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Entsendung der Fregatte „Hamburg“ ist Teil der Bemühungen, die Sicherheit in der Region zu gewährleisten und Angriffe abzuwehren.









