Wälder im Museum: Von Romantik bis Waldsterben – Aktuelle Nachrichten aus Journal Frankfurt

„Wälder – Von der Romantik in die Zukunft: Drei Museen in Frankfurt und Bad Homburg widmen sich dem faszinierenden Thema“

Drei Museen in Frankfurt und Bad Homburg widmen sich dem Thema Wald in einer gemeinsamen Ausstellung, die am 16. März eröffnet wird. Das Deutsche Romantik-Museum, das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt und das Sinclair-Haus in Bad Homburg präsentieren verschiedene wissenschaftliche und künstlerische Zugänge zum Wald.

Die Idee zur Ausstellung stammt ursprünglich vom Romantik-Museum, das Bezüge von der Romantik in die Gegenwart herstellen wollte. Gemeinsam mit den anderen beiden Museen entstand so ein vielschichtiges Projekt, das verschiedene Aspekte des Waldes beleuchtet.

Die Besucher der Ausstellung können nicht nur sehen, sondern auch hören und riechen. Es gibt Duftstoffe von Bäumen, Nachtigall-Gesang und sogar die Möglichkeit, einem Borkenkäfer dabei zu lauschen, wie er einen Baum verspeist. Die Ausstellung zeigt auch, wie bereits in der Romantik Wissenschaftler vor den Folgen der Abholzung von Wäldern warnten und wie aktuell diese Warnungen auch heute noch sind.

Im Romantik-Museum werden Gemälde und Bilder aus der Zeit der Romantik gezeigt, die den Wald in einer idealisierten Form darstellen. Dabei wird auch aufgezeigt, wie der Wald damals tatsächlich aussah und wie er sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das Senckenberg Naturmuseum informiert über den aktuellen Zustand der Wälder und zeigt, wie sich Klima und Wald voraussichtlich entwickeln werden. Auch der Frankfurter Stadtwald wird näher beleuchtet.

Im Sinclair-Haus in Bad Homburg können die Besucher sich mit Baumduft-Parfüm besprühen lassen und anhand künstlerischer Darstellungen und Märchen die ambivalente Natur des Waldes erleben. Dabei wird auch auf die aktuelle Bedrohung der Wälder eingegangen und die neue Angst um den Wald, die Solastalgie genannt wird, thematisiert.

Die Ausstellung „Wälder – Von der Romantik in die Zukunft“ läuft vom 16. März bis 11. August 2024 und bietet den Besuchern eine vielschichtige und eindrucksvolle Erfahrung. Ein Verbundsticket für alle Museen kostet 18 Euro. Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie auf den Websites der Museen.

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