Zeitschrift Frankfurt Nachrichten – Verein untersucht Antiziganismus in Frankfurt und beleuchtet Opfergruppe

Frankfurt beteiligt sich an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ mit Fokus auf Opfergruppe der Romnja und Sintezze

Die Stadt Frankfurt beteiligt sich aktiv an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die noch bis zum 24. März dauern. Das Motto der Aktion lautet „Menschenrechte für alle“ und ermöglicht es Privatpersonen, Initiativen und Vereinen, eigene Veranstaltungen ohne formale Vorgaben durchzuführen. Dabei erhalten sie Unterstützung von städtischen Institutionen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit dem Verein „Bachtale Romnja“, der sich für eine spezielle Opfergruppe einsetzt. Am Montag, den 18. März, lädt das Sozialrathaus Bockenheim zu einer Diskussion ein, die sich mit Antiziganismus und der Diskriminierung von Frauen aus dem Kulturkreis der Romnja und Sintezze befasst. Diese Frauen sind in Deutschland oft Opfer von Vorurteilen und werden bei Behördengängen, bei der Wohnungssuche oder am Arbeitsplatz benachteiligt.

Die Veranstaltung findet von 16 bis 18 Uhr im Sozialrathaus Bockenheim in der Rödelheimer Straße 45 statt und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ finden seit den 1990er Jahren um den 21. März, dem „Internationalen Tag gegen Rassismus“, statt. Ihr Ziel ist es, die Menschen für die Problematik von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus zu sensibilisieren, die für viele Menschen in Deutschland immer noch ein großes und alltägliches Problem darstellen.

Weitere Veranstaltungen in Frankfurt und Umgebung zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sowie weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite der Aktion. Es ist wichtig, dass sich auch einzelne Städte und Gemeinden aktiv gegen Rassismus einsetzen und für ein tolerantes und respektvolles Miteinander eintreten. Lasst uns gemeinsam gegen Diskriminierung und Vorurteile kämpfen und für eine Welt ohne Rassismus einstehen.

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