Bauern protestieren am 12. Februar und blockieren Grenze zu Polen und A12 in Frankfurt/Oder

Bauernproteste in Frankfurt (Oder) führen zu Verkehrsbehinderungen und Blockaden an Grenze zu Polen

Bauernproteste in Frankfurt (Oder): Verkehrsbehinderungen erwartet.

Bauernproteste werden am Montag zu Verkehrsbehinderungen im Raum Frankfurt (Oder) führen, so die Polizei. Mit Einschränkungen im Verkehr ist bis 13 Uhr zu rechnen. Die protestierenden Landwirte sind bereits seit den frühen Morgenstunden unterwegs. Ein Konvoi fährt ab Brieskow-Finkenheerd zur Bundesstraße 112/Am Goltzhorn, während die andere Kolonne am Messegelände startet und von dort zur Slubicer Straße fährt. Die Polizei hat keine Angaben zu den Teilnehmerzahlen gemacht, aber sie warnt vor größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs im Bereich der Innenstadt.

Die Bauern protestieren hauptsächlich gegen die kürzlich gekürzten Subventionen beim Agrardiesel sowie gegen die Politik der Ampelregierung in Berlin. Auch das Transportgewerbe hat sich den Bauern angeschlossen und demonstriert ebenfalls seit Wochen.

Die Proteste betreffen jedoch nicht nur Deutschland, sondern auch Polen. Hier werden starke Verkehrseinschränkungen erwartet, da die polnischen Bauern sich den Bauern in Deutschland anschließen und gegen die billigen Importe von Getreide aus der Ukraine protestieren.

Die Polizei hat angekündigt, dass der Grenzübertritt für den Individualverkehr nicht möglich sein wird. Die Bauern planen, mit Traktoren, Lastwagen und Autos mit Anhängern Aktionen durchzuführen, die voraussichtlich bis zum Mittag andauern werden. Es wurden auch Aktionen an der Autobahn A12 und auf der Straße Am Goltzhorn geplant. Verkehrseinschränkungen können bereits ab 5 Uhr morgens auftreten.

Die Polizei wollte sich nicht zu den erwarteten Teilnehmerzahlen und angemeldeten Fahrzeugen äußern. Das Besorgnis erregende Verhalten der Landwirte in Frankfurt (Oder) und Polen ist Teil von EU-weiten Protestaktionen, bei denen die Bauern auch gegen die Schleuserei und illegale Migration vorgehen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein