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„Hier ziehen die Narren – Faschingstraditionen in Hessen“

Heute ist Rosenmontag, und das bedeutet, dass die Narren wieder durch die Straßen ziehen. In verschiedenen Städten in Hessen finden traditionelle Umzüge und Feierlichkeiten statt, um das Ende der Karnevalssession zu feiern.

In Fulda hat der größte hessische Rosenmontagsumzug stattgefunden, bei dem 4.000 Teilnehmer mitgemacht haben. Der Umzug startete am Bahnhofsvorplatz und endete am Finanzamt. Im vergangenen Jahr hatten etwa 90.000 Menschen den Umzug besucht.

In Seligenstadt, auch bekannt als „Schlumberland“, fand eine besondere Tradition statt. Die Närrinnen und Narren versammelten sich bereits um 7.11 Uhr auf dem Marktplatz, um mit Musik zum Haus von Prinz und Prinzessin zu ziehen. Der Umzug begann um 14.01 Uhr und lockte 40.000 Zuschauer an.

Auch in Herbstein fand der traditionelle Springerzug statt, angeführt vom „Bajazz“ um 10.11 Uhr. Diese Tradition wurde im 17. Jahrhundert von Tiroler Steinmetzen nach Herbstein gebracht.

In Fritzlar setzte sich der Narrenzug um 14 Uhr in Bewegung, und in Volkmarsen warfen sich die Närrinnen und Narren um 14 Uhr mit ihrem Schlachtruf „Schurri“ ins bunte Getümmel.

Selbst in Marburg wurde der Höhepunkt der Karnevalssession mit einem großen Umzug gefeiert, der etwa 40 Motivwagen und Fußtrupps einschloss.

In Neu-Isenburg fand der traditionelle Linsensuppen-Anstich statt, der vor 60 Jahren entstand, als die Wagenbauer mit Linsensuppe bestochen wurden, damit sie nicht zum Mittagessen nach Hause verschwinden.

Dies ist nur eine Auswahl der närrischen Aktivitäten, die heute in Hessen stattfinden. Es wird erwartet, dass Hunderttausende von Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen.

Karneval ist eine Zeit des fröhlichen Feierns und des Ausgelassenseins, und die Rosenmontagsumzüge sind eine Gelegenheit für die Gemeinschaft, zusammenzukommen und Spaß zu haben.

Obwohl die Traditionen und Bräuche in verschiedenen Städten variieren, ist eines sicher: Die Narren sind überall unterwegs, um die Straßen mit Farbe, Musik und Fröhlichkeit zu füllen. Lasst uns also die Faschingszeit genießen und die guten Zeiten feiern! Tätääää!

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