Warnstreik bei Lufthansa Cargo – Schwerpunkt in Frankfurt

Warnstreik bei Lufthansa-Frachttochter: Passagiere nicht betroffen

Ein Warnstreik bei der Lufthansa-Frachttochter sorgte am Samstag für Behinderungen, bei denen insbesondere die Frachtmitarbeiter betroffen waren. Etwa 2500 Mitarbeiter waren von dem Streik betroffen, vor allem am Frankfurter Flughafen. Die Gewerkschaft Verdi verhandelt mit dem Unternehmen über einen Tarifkonflikt, der zu dem Streik führte.

Der Streik begann um 6 Uhr morgens und war für 23:10 Uhr geplant. Die Beteiligung der Mitarbeiter wurde von Verdi auf 90 Prozent geschätzt, während das Unternehmen von etwa 50 Prozent in Frankfurt sprach. In München war die Beteiligung geringer. Es wurden fünf reine Frachtflüge gestrichen, jedoch waren Passagiere nicht betroffen.

Die Lufthansa Cargo verfügt über eine Flotte von reinen Frachtern, die Güter transportieren. Aufgrund des Streiks wurden bereits in den Tagen zuvor viele Frachtflüge abgesagt. Die Lufthansa äußerte sich empört über den Streik und kritisierte die Vorbedingungen von Verdi für Verhandlungen.

Die Verhandlungen sind für den 13. und 14. März geplant, doch Verdi besteht auf erhöhte Angebote, um früher an den Verhandlungstisch zurückzukehren. In dieser Woche gab es bereits einen Warnstreik des Lufthansa-Technikpersonals, bei dem Passagiere ebenfalls nicht betroffen waren.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Tarifkonflikt weiter entwickelt und ob weitere Streiks bevorstehen. Passagiere und Frachtmitarbeiter hoffen auf eine rasche Lösung, um Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Quelle: RND/dpa

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